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Was brauchen Redner für einen hochklassigen Vortrag? Der „Presentation Rocket Day“ verspricht einige wertvolle Antworten – und liefert!

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die wirkungsvoller präsentieren wollen. Neben den klassischen rhetorischen Fähigkeiten und der souveränen, überzeugenden Bühnenwirkung geht es darum, Infos interessant zu vermitteln und Medien optimal einzusetzen.

 

Inszenierung und Fokus zünden im Publikum

Natürlich bieten erfolgreiche Präsentationen viel mehr als nur die erwähnten Aspekte. Hermann Scherer spricht im ersten Vortrag Klartext: Weiterlesen

Kulturelle Entwicklung beruht auf Faktoren wie Sprache, Klima und Umwelt. Wie wir kommunizieren, können wir etwa am Klima, in dem wir leben, erkennen. Ist es kalt, beschränken wir unsere Unterhaltung auf ein Minimum – diese ist eher kurz und zielgerichtet, und wir wirken mitunter zugeknöpft.

 

Präsentation und Sprachstil

Dass Smalltalk unter widrigen Klimabedingungen eher Luxus ist, zeigt sich auch am Sprachstil: Wir fassen uns kurz, Worte haben weniger Nuancen und sind klar und eindeutig definiert. Im Deutschen enden viele Worte auf Konsonanten oder stillen Vokalen. Unsere Sprache ist wegen der weniger ausgeprägten Hoch- und Tieftöne nicht so melodisch wie etwa Spanisch, Französisch oder Italienisch. Dort sind Wortschatz und Stimm-Melodie deutlich variabler als etwa in Deutschland oder Skandinavien. Entsprechend ist die Körper-Sprache unter warm-mediterranen Klimabedingungen wesentlich ausgeprägter.

Diese Unterschiede wirken sich auf den Vortragsstil aus: Wir verleihen einzelnen Worten mehr Gewicht und untermalen diese gerne mit Daten und Fakten – die Sachebene hat Priorität. Als Redner wirken wir fokussiert und inhaltlich stringent, wir sprechen Klartext: Aussagen nehmen wir wörtlich, der Inhalt ist wichtiger als das Gesamtbild. Unser Sprachstil ist sehr direkt und detailliert, Mimik und Gestik sind weniger bedeutend.

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Pecha Kucha ist ein besonderes Format für Präsentationen, welches 2003 in Japan von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham entwickelt wurde. Beim Pecha Kucha (sprich: „petschaktscha“, japanisch für „wirres Geplauder, Stimmengewirr“, welches zustande kommt, wenn viele Menschen gleichzeitig reden) setzt du genau 20 Folien ein, die du in jeweils 20 Sekunden präsentierst. So dauert jeder Vortrag exakt 400 Sekunden bzw. 6:40 Minuten.

 

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Du bist Experte für dein Thema und hast dich für eine internationale Tagung angemeldet. Nach Wochen des Wartens liest du die Nachricht in deiner Mailbox: Dein Vortrag passt gut ins Programm und wird für die Tagung angenommen. Glückwunsch!

In deutscher Sprache zu präsentieren fällt dir vergleichsweise einfach. Im Thema kennst du dich sowieso aus. Mit der Zusage für einen englisch-sprachigen Vortrag kommen dir diese Fragen in den Sinn:

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„Gerne teilen wir Ihnen mit, dass Ihr Vortrag für unsere Tagung ausgewählt wurde…“ Glückwunsch, du hast die erste Hürde genommen!

In der Wissenschaft wird es natürlich gern gesehen, dass Forschungsergebnisse auf Tagungen präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Aber wie bereitest du dich auf Ihren Vortrag vor, und wie präsentierst du deine Inhalte? Welchen Mehrwert schenkst du deinem Publikum? Mit welchen Erwartungen kommen die Menschen zu deinem Vortrag? Weiterlesen